Aufstiegs-BAföG

Vom Meister-BAföG zum Aufstiegs-BAföG

Zum 1. August 2016 ist das neue Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) in Kraft getreten.
Damit wurde das bekannte Meister-BAföG zum Aufstiegs-BAföG. Mit dem neuen AFBG werden gleichwertige Förderbedingungen ermöglicht, wie sie auch Studierende in Form von BAföG erhalten.
Der Förderkreis hat sich erweitert.

Das Aufstiegs-BAföG kann nun auch von Studienabbrechern, Abiturienten mit Berufspraxis und Hochschulabsolventen, deren höchster akademischer Grad der Bachelorabschluss ist, beantragt werden. Das neue Aufstiegs-BAföG ist ein altersunabhängiges Förderangebot für alle, die Ihre Aufstiegschancen verbessern wollen.

Der neue Förderumfang umfasst:

l höhere Fördersätze
l höhere Zuschussanteile
l höhere Freibeträge

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.aufstiegs-bafoeg.de

Info: Einsparung von fast 70% der Kosten durch Fördermittel und steuerliche Absetzbarkeit!

 

1. Anmeldung

Sie melden sich zu einem unserer Praxisstudiengänge an. Per Post erhalten Sie unsere Anmeldebestätigung sowie den Zulassungsantrag. Sie laden sich unter: www.aufstiegs-bafoeg.
de folgende Dokumente herunter:

l Formblatt A
l Formblatt Z

Beschriften Sie den Kopf des Formblatts Z mit Ihren persönlichen Daten und senden dieses zusammen mit dem Zulassungsantrag an die IHK Region Stuttgart (Prüfende Stelle).

 

2. Antragstellung

Der Adressat Ihres Antrages ist in der Regel das Amt für Ausbildungsförderung Ihres Landkreises (Stgt:
Schulverwaltungsamt). Auflistung der Ämter in Baden-Württemberg,
Link: www.aufstiegsbafoeg.de/de/badenwuerttemberg-1786.html

Das von der Prüfenden Stelle ausgefüllte Formblatt Z reichen Sie mit dem von Ihnen persönlich ausgefüllten Formblatt A bei dem für Sie zuständigen Amt für Ausbildungsförderung ein.


3. Formblatt B

Vier Wochen vor Beginn Ihres Praxisstudiengangs erhalten Sie automatisch von uns das ausgefüllte Formblatt B zugesendet. Dieses reichen Sie dem Amt für Ausbildungsförderung nach (vorher können
wir Ihnen dieses leider nicht ausstellen).

Damit ist der Antrag für den Zuschuss von 40 % vollständig. Sollten Sie ebenfalls den Bildungskredit der
KfW-Bank in Anspruch nehmen wollen oder bei einer Vollzeitweiterbildung den Beitrag zum Lebensunterhalt beantragen, empfehlen wir eine persönliche Beratung beim zuständigen
Amt für Ausbildungsförderung.


4. Beispielrechnung (Techn. Fachwirt)

Lehrgangskosten
Lehrgangsentgelt                   4000 €
./. 40 % Zuschuss                   1600 €
-----------------------------------------------
Eigenanteil                              2400 €

Finanzierung über Bildungskredit
der KfW-Bank

Eigenanteil                              2400 €
+ Prüfungsgebühr                     740 €
-----------------------------------------------
Darlehenssumme                    3140 €
./. 40 % bei Erfolg                   1256 €
------------------------------------------------
                                               1884 €
./. ca. 1/3 steuerlich
absetzbar                                 628 €
-----------------------------------------------
Ihr Anteil                                 1256 €


Meisterprüfungsprojekt „Meisterstück“ Fördermöglichkeit bis zu 2000 € (bisher bis zu 1534 €)